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Was ist das Minds Credits System? Definition und Modell

Das Minds Credits System ist das nutzungsbasierte Abrechnungsmodell der Minds-Plattform für synthetische Marktforschung. Es rechnet qualitative und quantitative Studien nach simulierten Responses ab, wodurch fixe Panel- und Rekrutierungskosten entfallen.

Das Minds Credits System ist das verbrauchsbasierte Abrechnungsmodell der Minds-Plattform, über das quantitative und qualitative synthetische Marktforschungsstudien nach generierten Antworten bepreist werden. Anstelle fixer Rekrutierungshonorare oder starrer Panelgebühren verbraucht jede Interaktion eines Minds innerhalb einer Studie ein definiertes Antwortvolumen auf Basis flexibler Guthaben.

Funktionsweise des Minds Credits Systems

Das Abrechnungssystem von Minds basiert auf der Einheit der Response. Jedes Mal, wenn ein Mind innerhalb einer Studie einen Stimulus bewertet, eine offene Frage beantwortet, an einer Skalenabfrage teilnimmt oder eine Auswahl in einem MaxDiff-Design trifft, wird genau eine Response verrechnet. Im Modell Pay as you go liegt der Preis bei 0,12 Euro beziehungsweise 0,12 US-Dollar pro Response. Bei deutschen Konten verstehen sich die Preise inklusive der geltenden Umsatzsteuer, während US-Konten die lokalen Steuern exklusive ausweisen. Nutzer können innerhalb ihres Arbeitsbereichs beliebig viele Teammitglieder und Betrachter kostenfrei einladen. Ein solches Prepaid-Guthaben verfällt bei Inaktivität nicht sofort, sondern wird übertragen. Alternativ bietet der Pro-Tarif für 199 Euro pro Monat beziehungsweise 1.990 Euro pro Jahr inklusive Mehrwertsteuer ein monatliches Kontingent von 5.000 geteilten Responses sowie 25 gespeicherte Audiences je Nutzer. Für umfangreichere Unternehmensanforderungen steht Enterprise ab 15.000 Euro pro Jahr zuzüglich Mehrwertsteuer mit vertraglich vereinbarten Konditionen bereit. Die reine Registrierung ist kostenlos, beinhaltet jedoch kein automatisches Testguthaben, da die Durchführung von Simulationen den Erwerb von Responses voraussetzt.

Ein konkretes Praxisbeispiel

Ein Konsumgüterhersteller mit Sitz in Frankfurt am Main möchte drei neue Verpackungsdesigns für eine vegane Bio-Snacklinie evaluieren. Statt ein externes Online-Panel für mehrere tausend Euro zu beauftragen und Wochen auf die Feldarbeit zu warten, legt das Marktforschungsteam in Minds eine Audience aus 200 Minds an, die urbane, ernährungsbewusste Konsumenten repräsentieren. Das Team setzt eine quantitative Studie mit einem MaxDiff-Verfahren sowie zwei offenen Folgefragen auf. Bei drei Fragen an 200 Minds werden insgesamt 600 Responses generiert. Über das Pay-as-you-go-Modell belaufen sich die reinen Durchführungskosten auf 72,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Das Team erhält innerhalb kürzester Zeit richtungsweisende Präferenzwerte und qualitative Begründungen, analysiert die stärksten Designelemente und kann direkt am nächsten Tag eine verfeinerte zweite Iteration starten, ohne erneut Budgetanträge für Panel-Incentives stellen zu müssen.

Wie Minds das Credits System einsetzt

Minds verbindet dieses flexible Verbrauchsmodell mit einer durchgängigen Forschungsplattform für synthetische Marktforschung. Unter jeder Simulation arbeitet die Minds PRISM Engine, welche öffentlich verfügbare Datenquellen mit freigegebenen Forschungskontexten zusammenführt, um fundierte und konsistente Verhaltensmuster directional abzubilden. Über das Credits System greifen Nutzer direkt auf diesen Stack zu, egal ob sie einfache Freitextbefragungen, komplexe Single-Choice-Designs oder MaxDiff-Verfahren durchführen. Weder fallen Kosten für Teilnehmerausfälle an, noch entstehen zusätzliche Gebühren für die Erstellung von Audiences oder den Export der Ergebnisse. Sämtliche simulierte Forschungsdaten sind als kontextabhängige, richtungsweisende Entscheidungshilfen für frühe Konzeptphasen zu verstehen und dienen dazu, Fehlallokationen bei späteren physischen Feldstudien zu vermeiden.

Verwandte Begriffe

  • Synthetic Response: Die fundamentale Abrechnungseinheit innerhalb von Minds, die einer simulierten Antwort eines Minds auf eine gestellte Frage entspricht.
  • Mind: Die synthetische Persona innerhalb der Plattform, die auf Basis von Verhaltensmodellen und Kontexten Forschungsfragen beantwortet.
  • Audience: Eine definierte und wiederverwendbare Zusammenstellung von bis zu 200 Minds, die für wiederholte Studien genutzt werden kann.
  • Minds PRISM: Die proprietäre Inferenz- und Modellierungs-Engine, die realistische und konsistente Simulationsergebnisse generiert.
  • Directional Research: Synthetische Marktforschungsergebnisse, die strategische Orientierung bieten, jedoch keine physischen Panelstudien vollumfänglich ersetzen.
  • MaxDiff Simulation: Ein quantitatives Verfahren zur Messung von Präferenzen und Wichtigkeiten, das vollständig über Responses abgerechnet wird.
  • Pay as you go: Das flexible Tarifmodell ohne monatliche Grundgebühr, bei dem Responses nach individuellem Bedarf für 0,12 Euro pro Einheit abgerechnet werden.

Fazit

Das Minds Credits System ermöglicht Unternehmen den schnellen, kalkulierbaren Einstieg in synthetische Zielgruppenforschung ohne teure Mindestvertragslaufzeiten oder Rekrutierungsbudgets. Marketing- und Insights-Teams behalten die volle Kontrolle über ihre Forschungsaufwände und können Prototypen, Claims und Designs vor dem Rollout umfassend testen. Wenn Sie erfahren möchten, wie Sie Ihre Forschungsprozesse mit planbaren Response-Kosten beschleunigen können, vereinbaren Sie ein Gespräch auf getminds.ai oder erstellen Sie direkt ein Benutzerkonto unter /?register=true.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Minds Credits System?

Das Minds Credits System ist das Abrechnungsmodell von Minds für synthetische Zielgruppenforschung. Statt teurer Teilnehmerrekrutierung oder starrer Monatsabos zahlen Teams auf Basis tatsächlich durchgeführter Interaktionen, den sogenannten Responses. Dies ermöglicht die präzise Budgetierung von qualitativen Befragungen und quantitativen Methoden wie MaxDiff bei voller Flexibilität.

Wie unterscheidet sich das Minds Credits System von klassischen Marktforschungskosten?

Traditionelle Feldarbeit erfordert hohe Budgets für Incentives, Panelanbieter, Screening und Ausfallquoten. Das Minds Credits System eliminiert diese variablen Rekrutierungskosten vollständig. Nutzer erwerben Response-Guthaben oder nutzen im Plan enthaltene Kontingente, um Studien mit virtuellen Zielgruppen ohne Vorlaufzeit und ohne Teilnehmerhonorare durchzuführen.

Wann sollte das Minds Credits System genutzt werden?

Das System eignet sich ideal für Marketing-, Innovations- und UX-Teams, die vor physischen Feldtests rasch Konzepte, Claims, Mockups oder Produktvarianten testen wollen. Durch den verbrauchsbasierten Ansatz lassen sich Hypothesen iterativ verfeinern, ohne vorab vierstellige Beträge für Panel-Rekrutierungen binden zu müssen.

Wie sind Datenschutzanforderungen beim Minds Credits System zu bewerten?

Die konkreten Anforderungen an Datenschutz, Hosting, Datenspeicherung und Sicherheitsstandards müssen für den jeweils konfigurierten Arbeitsbereich im Vorfeld geprüft werden. Minds stellt keine pauschalen rechtlichen Garantien bezüglich Datenresidenz oder universeller Compliance aus.